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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Die Arbeitslosenquote in der Schweiz stieg von 3,1 % im Dezember auf 3,2 % im Januar 2026, was in erster Linie auf saisonale Faktoren zurückzuführen ist. Saisonbereinigt sank die Quote sogar von 3,0 % auf 2,9 %. Insgesamt waren 152.280 Personen bei den regionalen Arbeitsämtern als arbeitslos gemeldet, was einem Anstieg von 3,4 % gegenüber dem Vormonat und von über 12 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Die Arbeitslosenquote in der Schweiz stieg von 3,1 % im Dezember auf 3,2 % im Januar, wobei 152.280 Personen als arbeitslos gemeldet waren. Saisonbereinigt sank die Quote jedoch tatsächlich auf 2,9 %. Die Zahl der Arbeitssuchenden stieg, während auch die Zahl der offenen Stellen deutlich zunahm, was Ökonomen als positives Zeichen für den Arbeitsmarkt werten. Die Daten wurden vor dem Hintergrund der Handelsunsicherheit mit den USA nach der Einführung von Zöllen durch die Trump-Regierung veröffentlicht.
Indiens Importe von russischem Öl gingen im Dezember 2025 deutlich zurück und fielen von 34 % im November auf weniger als 25 % der Gesamtimporte – den niedrigsten Stand seit 38 Monaten. Der Rückgang folgt auf US-Sanktionen gegen die russischen Ölexporteure Rosneft und Lukoil, obwohl Indien aufgrund von Preissensibilität und Problemen mit der Kompatibilität der Raffinerien weiterhin zögert, sich zu einer Reduzierung der russischen Öleinkäufe zu verpflichten. Das Land importierte im Dezember 5,8 Millionen Tonnen russisches Rohöl im Wert von 2,71 Milliarden US-Dollar, gegenüber 3,72 Milliarden US-Dollar im Vormonat.
Die US-Aktienmärkte schlossen den zweiten Tag in Folge mit Verlusten, wobei der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq alle um über 1 % nachgaben. Angesichts der Besorgnis über Investitionen in künstliche Intelligenz und das nachlassende Wachstum im Cloud-Bereich führten Technologieaktien die Verkaufswelle an. Während einige Unternehmen wie Hershey und Bristol Myers Squibb positive Gewinne vermeldeten, verzeichneten andere, darunter Estée Lauder und KRR, erhebliche Einbußen. Die Verzögerungen bei der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten aufgrund des Regierungsstillstands trugen zusätzlich zur Unsicherheit an den Märkten bei.
UBS berichtet, dass die Spreads für Anleihen aus der Eurozone historische Tiefststände erreicht haben, die denen von 2008 ähneln, wobei nur 60 Basispunkte zwischen den höchsten und niedrigsten Staatsanleihen liegen. Die Bank hebt die deutliche Verbesserung Griechenlands hervor, das über einen Zeitraum von fünf Jahren eine jährliche Schuldenreduzierung von 13 % erzielt hat, während sie gleichzeitig auf die Verschlechterung der Schuldendynamik in Deutschland und Frankreich hinweist. Diese Konvergenz signalisiert eher eine reale Risikoangleichung als eine Fehlbewertung durch den Markt.
Die US-Aktienmärkte verzeichneten am Donnerstag bei allen wichtigen Indizes Kursverluste: Der Dow Jones gab um 0,7 % nach, der S&P 500 verlor 0,7 % und der Nasdaq fiel um 0,8 %. Tech-Aktien setzten ihren Abverkauf fort, da Investoren Bedenken äußerten, dass KI-Anwendungen traditionelle Softwareunternehmen herausfordern könnten, und fragten, ob der KI-Boom die versprochenen Renditen liefern kann. Der Gewinnbericht von Alphabet und die Ankündigung zusätzlicher KI-Investitionen verunsicherten den Markt weiter.
Analysen deuten darauf hin, dass trotz der anfänglichen Stärke des Dollars nach der Nominierung von Kevin Warsh zum Fed-Vorsitzenden seine wahrscheinliche Übereinstimmung mit Trumps Forderungen nach Zinssenkungen und die wachsende US-Staatsverschuldung weiterhin Druck auf den Dollar ausüben werden. Experten sagen voraus, dass Warsh in Zeiten von Marktstress möglicherweise auf quantitative Lockerung zurückgreifen wird, wodurch der „Devaluation Trade” aufrechterhalten wird, bei dem Anleger in stabile Währungen und Edelmetalle flüchten.
Ein umfassender 4-wöchiger Wirtschafts- und Finanzkalender für die Schweiz vom 6. Februar bis zum 5. März 2026, einschließlich zahlreicher Unternehmensgewinne großer Schweizer Unternehmen, wichtiger Wirtschaftsindikatoren wie BIP-Schätzungen, Inflationsdaten, Arbeitsmarktstatistiken und Ankündigungen der Schweizerischen Nationalbank.
Bitcoin wird derzeit einem Stresstest unterzogen, da sein Kurs unter 70.000 US-Dollar gefallen ist, was einem Rückgang von 40 % gegenüber seinem Höchststand von 125.000 US-Dollar entspricht. Die Kryptowährung weist eine starke Korrelation mit Technologieaktien auf (60 % mit dem Nasdaq 100), während ETF-Abflüsse den Kursrückgang noch verstärken. Trotz des aktuellen Drucks stellt der Artikel fest, dass Bitcoin im Vergleich zur historischen Performance relativ ruhig bleibt und langfristige Anleger weiterhin Positionen aufbauen.
Die Europäische Zentralbank hat die Zinssätze unverändert gelassen, wobei Präsidentin Christine Lagarde erklärte, dass die Geldpolitik weiterhin „auf einem guten Weg” sei. Die EZB spielte die Auswirkungen der jüngsten Dollarschwäche auf ihre politischen Aussichten herunter und wies darauf hin, dass Wechselkursschwankungen in ihre Basisprognosen einbezogen worden seien. Die Inflation liegt mit 1,7 % weiterhin unter dem Zielwert, aber die Wirtschaft der Eurozone zeigt sich widerstandsfähig, da der starke Binnenkonsum und die Arbeitsmärkte die Wachstumsprognosen stützen.

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